500 Strauße begeisterten Bopparder Schützendamen

500 Strauße begeisterten Bopparder Schützendamen

Die Schützenschwestern der 508 Jahre alten Bopparder Schützengesellschaft 1510/1848 unternehmen unter der Leitung der beiden Vorsitzenden Petra Janssen und Silke Decker alljährlich eine Wanderung oder Fahrt durch Feld und Flur in heimischer Natur. Die Damen fuhren diesmal mit PKWs entlang des herrlichen Rheinufers mitten durch das „Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal“ bis nach Remagen. Bizarre Schwaden in halber Höhe des Rheinischen Schiefergebirges, gespenstischer Nebel und Dunst kurz über der Wasserfläche von „Vater Rhein“ ließen unwillkürlich Gedanken an Märchen und alte Sagen aufkommen. Vorbei ging es an trutzigen Burgen auf exponierten Erhebungen.

Schließlich erreichte man das angestrebte Ziel, das Straußenparadies Gemarkenhof in Remagen. Hier leben auf über 200.000 m² durchschnittlich 500 Strauße ständig auf der Weide, artgerecht auf großen Ausläufen und immergrünen Weiden. Die große Führung startete im Innenhof mit einer hofeigenen „Bimmelbahn“. Die Rundreise begann mit einem Halt bei den Zuchttieren, bevor es zu den großen Herden in verschiedenen Altersstufen ging, wo Tuchfühlung erlaubt war. Ein Erlebnis war dann auch der sogenannte „Straußen-Kindergarten“, wo die Schützendamen besonderen Spaß hatten. Im Brutraum schlüpfte gerade ein Küken, ein besonderes Ereignis für die Zuschauer. Bestaunt wurden auch die Straußeneier, deren Inhalt 25 und mehr Hühnereiern entspricht. Die Führung brachte viel Neues für die Damen und endete in einem kleinen Museum über Strauße.

Da man inzwischen hungrig geworden war, labte man sich noch an Köstlichkeiten aus der Straußenwelt.

Nach diesen tollen Erlebnissen schlenderten die Damen noch gemütlich durch das schöne Remagen und besichtigten auch die wunderschöne Kirche und das historische Museum in den Brückenauffahrtsteilen der sagenhaften, jedoch zerstörten, Remagener Brücke, die am Endes des 2. Weltkrieges eine so große Rolle gespielt hat. Dann war die Zeit gekommen, wieder die Heimreise anzutreten. Als man schließlich in Boppard ankam, konnten alle mit Fug und Recht behaupten, dieser Tag war wunderschön und hat neben notwendiger Kommunikation auch viel Sehenswertes und Neues gebracht. Der Ausklang fand bei heimischer Gastronomie statt, wo die Schützendamen schon von ihren Partnern erwartet wurden. Gute Gespräche und geselliges Beisammensein rundeten den gelungenen Tag ab.

 

 

Der Beitrag verfällt am 14.09.2019 um 12:04 Uhr.